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08.04.2012 - Aufbringung von LanoCote auf Max-Prop und Welle

Ich beschreibe hier einen Eigenversuch mit dem neuen LanoCote Prop & Bottom, einer bewuchshemmendem, Antifouling-artigen Beschichtung von Forespar, die wir seit Anfang dieses Jahres anbieten.

Mein Max-Prop ist jetzt 17 Jahre alt, funktioniert aber wie am ersten Tag. Montiert auf meiner Swan 431 von 1976. Den Propeller habe ich 1995 angeschafft. Ich segele mein Schiff pro Saison zwischen 1200 und 2000 Seemeilen, so etwa 100 Motorstunden jährlich. In letzter Zeit etwas weniger, kein Wunder, bei dem Mistwetter im letzten Sommer ...

Termin Ostern 2012, mein Schiff soll zu Wasser. Propeller und Propellerwelle wurden gereinigt und entfettet, die Propelleranode ist noch nicht montiert.

Zum Vergrößern der Bilder diese bitte anklicken.

Ich nehme die Dose LanoCote zur Hand. Das Zeug erscheint wie ein extrem steifes Fett. Wie in der Anleitung beschrieben erwärme ich den Doseninhalt, denn bei Winterlagerhallen-Temperatur, auch bei geheizter Halle, kann man die Masse nicht verarbeiten, ist einfach zu steif. Noch nicht mal ein Loch kann ich mit dem Finger hineinbohren, so zäh ist sie. Das macht ja auch Sinn, denn das LanoCote soll ja über die Saison auf dem Propeller haften bleiben, und nicht davonfliegen, wie klassisches Fett es tun würde.

Zum Erwärmen stelle ich die geschlosse Dose in einen mit ca. 40 Grad warmem Wasser gefüllten Eimer, und lasse die Temperatur etwa 1/2 Stunde auf das LanoCote einwirken.

Bei der Prüfung danach ist es schön weich geworden, und läßt sich mit dem nackten Finger bestens auf dem Propeller verteilen. Es entsteht auch keine wirkliche Verschmutzung der Hände, nach Abwischen der Masse ist alles wieder schier.

Eine weitere Vorbehandlung der Propellerfläche, außer der beschriebenen Reinigung, ist übrighens nicht nötig, und bei mir auch nicht erfolgt. Leichtes Anschleifen mit Sandpapier von 100er Korn oder feiner vergrößert allerdings die Haftung. Ich habe den Propeller nicht einmal mit Verdünner abgewischt, ich hatte leider keine zur Hand.

Das gleichmäßige Verteilen will geübt sein, mir gelingt es nicht 100%ig. Ich hätte den Propeller ebenfalls erwärmen sollen, nicht nur das LanoCote, dann würde die Masse auf dem Prop nicht so schnell wieder hart werden. Naja, für das kommende Jahr weiß ich das nun ...

Nach dem Beschichten setze ich die Propelleranode auf, und schmiere dann noch die Propellerwelle ein. Die ist sonst im Herbst ebenfalls immer voller Pocken!

So, fertig, ab ins Wasser. Aushärten braucht LanoCote nicht, es kann sofort mit Wasser in Berührung kommen. Ein angenehmer Vorteil.

Eine ganze Menge ist von der Masse übriggeblieben - etwa die halbe Dose, siehe unten. Mein Max-Prop ist ein 3-Flügler und hat ca. 560mm Durchmesser. Die Welle liegt etwa einen 3/4 Meter frei und hat 35mm Durchmesser.

Also genug Material für 2 Jahre in einer Dose, wie es scheint ...

Schaun wir mal, wie der Propeller im Herbst aussieht. Bin gespannt drauf!


Mit bestem Seglergruß,
Ihr Christian Gnass